Tag 7

Der Hüttenwirt hat keine Bedenken für das weitergehen zur Hirzer Hütte.

Direkt hinter dem Hirschgehege der Pfandler Alm geht es am frühen Morgen, in steilen Kehren durch den Wald in Richtung Riffelspitze 2060 m. Weiter über steile Grashänge mit schöner teilweiser Fernsicht auf Weißkogel, Ortlergruppe, Brenta Gebirge und dem tiefen Talgrund des Passeiertals vorbei an der Mahdalm 1990 m erreichen wir in 3 Stunden die Hirzer Hütte 1983 m.

Nach einem zweiten Frühstück, dem auffüllen der Wasserflaschen und nachfragen beim Hüttenwirt über den weiteren möglichen Weg, nehmen wir den Weg über den Hirzer 2781 m zur Meraner Hütte in Angriff. Leider wird der steile Anstieg sowie die recht schwierigen Bedingungen, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit auf den letzten 100 Hm.zur oberen Scharte 2698 m nicht durch eine Rundumsicht belohnt. Der Hirzer bleibt Heute in den Wolken.

Ein steiler Geröllpfad, kaum gesichert führt abwärts zu dem angeblich tiefstem See, dem Kratzberger See auf 2119 m unterhalb der Plattingerspitze. Der mit seinem Farbenspiel, durch das klare Wasser, der ungewöhnlichen Lage und der Aussicht gelegene See läd förmlich zu einer Rast ein. Es geht weiter zum Missensteiner Joch 2128 m über viele Muren hinweg. Rechts (westlich) ragt der große Ifinger 2581 m auf, nach Süden liegt das Wander- und Skigebiet Meran 2000.

Es geht abwärts über angelegte steile gepflasterte sehr schwer zu begehende Wege bis zur Meraner Hütte 1960 m.

Nach 5,5 Stunden kommt uns Hans Werner auf dem Fahrweg zur Meraner Hütte entgegen. Er hat die Hütte per Lift erreicht und für uns ein 3 Bettzimmer mit Halbpension und warmer Dusche gebucht. Die Meraner Hütte ist zu empfehlen durch die Freundlichkeit der Besitzerfamilie und das reichhaltige Bergsteigermenue.

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