Tag 6

Es ist kaum zu glauben, nur noch leichte Bewölkung und Dunst am Morgen.

Hans Werner wird auf Grund seiner Verletzung den Bus nehmen und in St.Leonhard im Passeiertal Quartier  für uns aussuchen bzw. buchen.

Rainer und Manfred gehen über die Glaneggalm 1716 m auf  einem im Anfang mit Halteseilen gesicherten Weg, begleitet von einigen Ziegen hinab nach Rabenstein / Corvara in Passiria 1017m.

Immer an dem Bach entlang auf dem Weg nach Moos im Passeiertal geht es durch das Steinbockgehege und an dem Bunkermuseum vorbei. Nach 2,5 Stunden erreichen wir  Moos und nach einer kurzen Rast und Stärkung nehmen wir auf Anraten des Wirtes aus dem Gasthaus Hochfirst, nicht den E5 nach St.Leonhard in Passeier 693 m, sondern den Weg Nr. 1 durch die Passerschlucht. Dieser Weg ist neu angelegt und führt zum großen Teil über Stahlgitterroststege, hoch über dem Flußgrund. Beeindruckend ist auf dem Weg, der Stuller Wasserfall die Farben unter uns und das durch das Wasser stark geformte Flußbett.

Um 13°° Uhr in St.Leonhard, während der  Rast beschließen Rainer und Manfred den schönen Tag auszunutzen und noch weiter auf dem E5 zur Pfandler Alm 1350 m aufzusteigen.

Hans Werner wird einen Ruhetag in St. Leonhard einlegen und dann sehen wie es weiter geht.

Aus dem Ort erst noch ohne Steigung am Hang  entlang mit schönem Blick in das Passeiertal  bis zur Hofschänke 751 m. Nach einer Apfelschorle in der Hofschänke geht es steil durch den Wald, in unzähligen Kehren, vorbei am Pfandlerhof, zum Teil durch Wiesen hinauf zur Pfandler Alm. Nach 3 Stunden, bedingt durch die große Hitze erreichen wir total erschöpft die Pfandler Alm. Die privat geführte relativ kleine neue Unterkunft und der Sonntägliche Hirschbraten, gehören auf dem E5 zu den besten Möglichkeiten einzukehren. Nach kurzem heftigem Gewitter genießen wir das Essen und die voll kommende Ruhe auf der Terrasse.