Tag 4

Der Tag beginnt nicht ganz so früh, wir lassen uns Zeit. Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir mit dem Linienbus in zirka 1 Stunde nach Mittelberg (1763 m) um den Aufstieg zur Braunschweiger Hütte in Angriff zu nehmen. Am südlichen Ende des Pitztales, von der Bushaltestelle aus, wandern wir in gut 30 Minuten zur Gletscherstube auf 1891 m, wo  kurz dahinter die Materialseilbahn zur Braunschweiger Hütte auf 2758 m ihren Standort hat.

Nach der Beladung der Seilbahn mit unseren Rucksäcken nehmen wir den Wasserfallweg in Angriff.

Direkt neben dem Wasserfall geht es auf einem Klettersteig mit Seilsicherung und diversen Stahltritten, leicht feucht nach oben. Zirka in der Mitte des Aufstieges erreichen wir die breite,hässliche aus Geröll bestehende Ski- Notabfahrt vom Gletscherskigebiet. Hier haben wir eine freie Sicht auf die Gletscherzunge und eine große Baustelle. Bagger, LKW, Betonmischer usw.

Die starke Auswirkung der Klimaerwärmung, gerade hier in dieser grandiosen Bergwelt, wird uns  voll vor Augen geführt,denn die Zunge des Gletschers ist in verschiedenen Jahresbildern abgebildet und wir können sehen in wie weit der Gletscher schon abgetaut ist. Auf den letzten 200 Höhenmetern., bewundern wir die Aussicht auf die zahlreichen Berge über 3000 m.

Die Wildspitze mit 3768 m ist dabei der höchste Berg der Ötztaler Alpen.

Die urige in 2010 renovierte, schön gelegene Braunschweiger Hütte, mit den 183 höchstgelegenen Schlafplätzen auf dem E5, erreichen wir nach gut 3 Stunden Aufstieg.

Mit uns zusammen treffen die Rucksäcke ein. Bevor die vielen angemeldeten Gäste eintreffen, denn die Hütte ist ausgebucht, gönnen wir uns eine warme Dusche sowie das obligatorische Weizenbier.

Auf der Terrasse, mit einem beeindruckendem Panorama der Berge und Gletscher lassen wir den Tag ausklingen und bestimmen die Route für den nächsten Tag.

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