Tag 2

Für uns ungewöhnlich früh um 7°° Uhr nach dem Frühstück sind wir schon auf dem Weg über das Mädlejoch (1974m) wo wir das große gelbe Schild (total zugeklebt mit Aufklebern) Grenzübergang Deutschland - Österreich passieren nach Holzgau (1103m).
Auf dem Weg hinab nach Holzgau, machen wir den kleinen Umweg über Österreichs längste Hängebrücke 200 m lang und 100 m Sicht nach unten durch die Gitterroste in das Höhenbachtal. Nach 3,5 Stunden für den Abstieg wird kurz Pause im Gasthaus Bären gemacht, wo wir dann 3 Plätze im Taxi Feuerstein ergattern das uns zum Ausgangspunkt Bergheim Hermine (1312m) bringt, dem Ausgangspunkt der Wanderung zum Württemberger Haus.
Die Memminger Hütte auf 2242 m ist schon Wochen im voraus ausgebucht. Wir haben uns bei der Planung entschieden, die kleinere Hütte Württemberger Haus (2220m) auf dem Weg nach Bozen zu erwandern. Von Bergheim Hermine, trotz schlechter Wegmarkierung erreichen Rainer und Manfred das Württemberger Haus in 4,5 Stunden. Hans Werner entschließt sich auf halben Weg, mit einer Ihm gut bekannten Wandergruppe auch aus Hagen den Aufstieg und Abstieg etwas gemütlicher, zirka 2,5 Stunden mehr über das Leiterjöchl (2516m) fort zusetzen. Über Almwiesen, Geröllfelder vor bei am Wasserfall erreichen wir auf einer Höhe von 2430 m den Einstieg des zum Teil mit Drahtseilen und Ketten gesicherten Steiges zum Leiterjöchl. Für diese schwierige Passage müssen wir uns jetzt nochmal voll konzentrieren und alle Kraft einsetzen, denn der Steig ist teilweise ausgesetzt und rutschig. Als Wanderer ist diese Stück vom Weg schon fast Grenzwertig schwierig. Der Abstieg zum Württemberger Haus ist sehr steil und dauert länger wie gedacht, da das Haus schon von Weitem aus zu sehen ist.

Zum Erlebnis an dem Württemberger Haus, wird die in 150 m Bergauf entfernte, vom eiskaltem Quellwasser gespeiste Dusche.

Obwohl wir frühzeitig reserviert haben, müssen wir im Schlaflager nächtigen. Manfred hat Mühe ein wenig Schlaf zu bekommen, denn die Schnarcher sind zahlreich anwesend.