Klettern im Lechtal

 

Die Montagskletterer trafen sich vom 19. - 23.06.2019 auf der Hermann-von-Barth-Hütte oberhalb des Lechtals.Die Idee entstand während des Weihnachtskletterns im Dezember. Auf die Frage, ob im Juni jemand Lust hätte mit an der Wolfebnersptitze zu klettern, hatten sich auf Anhieb 16 Teilnehmer gefunden. Selbst die Neulinge des Klettersports scheuten sich nicht die ersten Bekanntschaften am echten Fels zu erlangen.

 

Das Gebiet selbst bietet gut abgesicherte Klettereien vom 3. bis in den 10. Schwierigkeitsgrad. Für die Einsteiger waren die Baseclimbs mit ihren ein bzw. zwei Seillängen ideal zur Eingewöhnung an den Fels.Die "alten Hasen" gingen gleich in die längeren Routen mit bis zu acht Seillängen. Aber nicht nur Klettern war angesagt; es wurde auch gewandert - nicht zuletzt dem Wetter und den Bedingungen geschuldet. Denn für diese Jahreszeit war die Schneemenge außergewöhnlich hoch. Dadurch waren einige Zustiege nur schwer oder gar nicht erreichbar. Die Wetterprognosen waren nicht immer optimal, doch letztlich war doch immer alles möglich.

 

Trotz der unterschiedlichen Kletterniveaus war die Gruppe ausgesprochen harmonisch unterwegs. Selbst die noch nicht abgeschlossenen Umbau- und Erweiterungsarbeiten an der Hütte, konnten die Stimmung nicht negativ beeinflussen. Wenn man bedenkt, dass es für Ewa die ersten Übernachtungen auf einer Hütte waren; und das gleich bei Lagerbedingungen mit nur einer abschließbaren Toilette und einem Waschbecken für 50 Leute, spricht das für sich. Natürlich hat auch der Hüttenwirt mit seiner guten Bewirtung und seiner "Quetschkomode" sein Scherflein dazu beigetragen.

 

Am Ende der fünf Tage waren sich alle einig - alle waren begeistert und sind beim nächsten Mal wieder dabei. 


Bernd Körfer